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Sonntag, 30. Mai 2010

Wiener Backhendl


Wer kennt den Werbespruch? “Heute bleibt die Küche kalt. Heut gehen wir in den Wiener Wald!“ Es gab ja fast nur einen Grund, dahin zu gehen, und das war das berühmte Wiener Backhendl, mit dem die Marke berühmt geworden ist. Für einige Jahre war Wiener Wald in der Versenkung verschwunden, fast schon totgesagt. Aber inzwischen soll es ja wieder ein paar Filialen geben. Ich war noch nicht drin. Mein bestes Wiener Backhendl hab ich auch im Österreichischen Mayrhofen gegessen, und zwar gegenüber vom Kramerwirt. Weiß nicht mehr, wie das heißt. Egal. Ich mach das Wiener Backhendl auch selbst.

Zutaten für 4 – 6 Personen:

2 Hähnchen à 900 Gramm

Mehl

Reichlich Semmelbrösel

6 Eier

½ Tasse Milch

1 Esslöffel Öl

Salz

1 Zitrone

Etwas Petersilie zum Garnieren


Die Hähnchen waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und vierteln. Die Bruststücke entbeinen. Das heißt: Rippen, Wirbelsäule und Brustbein vorsichtig mit einem scharfen Messer heraustrennen. Hähnchenteile leicht salzen und einmehlen. Eier, Milch und Öl in einer Schüssel aufschlagen. In eine flache Schüssel die Semmelbrösel geben. Hähnchenteile in der Eier-Milch-Mischung und in den Semmelbröseln doppelt panieren. Fett in einer Friteuse auf 170 Grad aufheizen und die Hähnchenteile nach und nach in jeweils 20 Minuten ausbacken. Backofen auf 70 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Küchenpapier auslegen und die ausgebackenen Hähnchenteile im Backofen ruhen lassen, bis alle fertig sind. Zitrone achteln und zusammen mit einem Sträußchen Petersilie die Backhendl garnieren.

Dazu schmeckt bayrischer Kartoffelsalat, Kopfsalat und ein Helles.

1 Kommentar:

  1. Sehr schönes Rezept. Werde es gleich heute abend ausprobieren. Danke mein lieber.

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